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Wintershall-Chef: "Nur Verlierer" bei Russland-Sanktionen

Gas Wintershall-Chef: "Nur Verlierer" bei Russland-Sanktionen

Der neue Chef des deutschen Öl- und Gasproduzenten Wintershall, Mario Mehren, hält die europäischen Sanktionen gegen Russland in der Ukraine-Krise für wirkungslos.

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Der neue Chef von Wintershall, Mario Mehren.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Paris/Kassel. "Die Situation verbessert sich nicht spürbar", sagte er am Dienstag auf der Weltgaskonferenz in Paris. "Wir haben nur Verlierer im Sanktionsspiel." Die russische Wirtschaft leide und viele deutsche Unternehmen hätten Marktanteile in Russland verloren. Er argumentierte, Europa dürfe nicht vergessen, dass es für seine Energieversorgung auf russisches Gas angewiesen sei: "Energiesicherheit gibt es für Europa nur mit Russland. Das sind keine geopolitischen, sondern geologische Fakten."

Mehren übernahm am Montag das Ruder bei der BASF-Tochter. Das Unternehmen mit Sitz in Kassel arbeitet seit 25 Jahren eng mit dem russischen Energieriesen Gazprom zusammen, die Unternehmen betreiben in Sibirien das Joint Venture Achimgaz. Mehren erläuterte, dass Wintershall an seinen geplanten Investitionen von 500 Millionen Euro bis 2018 in Russland festhalte.

dpa

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