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Weniger Menschen pendeln zur Arbeit nach Hessen

Arbeitsmarkt Weniger Menschen pendeln zur Arbeit nach Hessen

Immer weniger Menschen aus anderen Bundesländern zieht es zum Arbeiten nach Hessen. Zum Stichtag Ende Juni 2013 pendelten 330 834 Arbeitnehmer in das Bundesland und damit 4772 weniger als ein Jahr zuvor, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

Frankfurt/Main. Gleichzeitig stieg die Zahl der Hessen, die zum Arbeiten in andere Bundesländer fahren, um 3,4 Prozent auf 208 051 an. Ein Grund dafür seien bessere Jobchancen in anderen Bundesländern, erklärte Regionaldirektionsleiter Frank Martin. Hessen entwickele sich weniger stark als die angrenzenden Bundesländer, sagte eine Sprecherin.

Die meisten Pendler kamen im vergangenen Jahr aus Rheinland-Pfalz (95 091), gefolgt von Bayern (56 201) und Nordrhein-Westfalen (50 435). Umgekehrt lag bei den hessischen Arbeitnehmern Baden-Württemberg (51 743) an erster Stelle, gefolgt von Rheinland-Pfalz (45 447) und Nordrhein-Westfalen (37 354). Besonders beliebt ist Hessen bei Menschen, die in der Maschinen- und Fahrzeugtechnik, der Logistik, im Verkauf, im Büro, im Bankenbereich oder im Gesundheitswesen arbeiten.

dpa

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