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Wegen Halloween: Bauern setzen verstärkt auf Kürbisse

Agrar Wegen Halloween: Bauern setzen verstärkt auf Kürbisse

Die hessischen Kürbisbauern und Gärtner haben ihre Anbaufläche wegen der gestiegenen Nachfrage zu Halloween deutlich erweitert. Zwischen 2012 und 2016 hat sich die Fläche auf 222 Hektar fast verdoppelt, wie aus Zahlen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) hervorgeht.

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Zahlreiche Kürbisse.

Quelle: Rolf Vennenbernd/Archiv

Stuttgart. Dieses Jahr dürfte die Fläche abermals gestiegen sein. Als einen Grund hierfür nennt die Branche die steigende Beliebtheit von Halloween, wenn die Gewächse zu Dekorationszwecken genutzt werden. "Das liegt an der höheren Nachfrage - und die hat mit Halloween zu tun", sagt Dieter Weiler vom Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen.

Nur etwa sechs Prozent der bundesweit 4000 Hektar Kürbis-Anbaufläche sind in Hessen. Zu den beliebtesten Arten gehört der Hokkaido, zudem spielen Butternuss-Kürbisse und Zierkürbisse eine Rolle - letztere sind wegen ihrer Bitterstoffe nicht zum Verzehr geeignet.

Die Ernte des Gewächses fiel in diesem Jahr mittelprächtig aus. "Die Wachstumsbedingungen waren mit reichlich Wasser und Wärme eigentlich günstig", sagt Weiler. Doch die anhaltende Feuchtigkeit habe auch zu starkem Befall durch den Pilz Mehltau geführt. Daher sei der Gesamtertrag 2017 wohl sogar eher schlechter gewesen als 2016. Genaue Zahlen lagen noch nicht vor. 2016 waren in Hessen 3700 Tonnen eingeholt worden, Tendenz steigend.

dpa

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