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Warnstreiks in hessischen Postbank-Filialen

Tarife Warnstreiks in hessischen Postbank-Filialen

Frankfurt/Main (dpa/lhe)- Im festgefahrenen Tarifkonflikt bei der Postbank hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten mehrerer hessischer Filialen am Samstag zum Warnstreik aufgerufen.

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Verdi fordert eine Verlängerung des Kündigungsschutzes.

Quelle: M. Gerten/Archiv

In Rüsselsheim, Groß-Gerau, Mörfelden, Neu-Isenburg und Heusenstamm seien deswegen die Filialen geschlossen geblieben, sagte Gewerkschaftssekretär Gerd Tausendfreund.

Im März war ein Spitzentreffen zwischen Verdi und Vorständen der Deutschen Bank und Postbank ohne Ergebnis geblieben. Danach beschloss der Bundesvorstand der Gewerkschaft eine Urabstimmung. Bis zum 18. April können die Tarifbeschäftigten für einen flächendeckenden Streik bei dem Geldinstitut stimmen. In ausgewählten Regionen wie nun in Hessen sollten die Warnstreiks bis dahin fortgesetzt werden.

Hintergrund des Konflikts sind die unklaren Perspektiven bei der Tochtergesellschaft der Deutschen Bank. Spekulationen über einen möglichen Verkauf oder Teilverkauf beziehungsweise der Platzierung eines größeren Aktienpaketes der Postbank an der Börse haben Befürchtungen über einen Stellenabbau ausgelöst. Verdi fordert deshalb für die gut 9000 Mitarbeiter eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis 2020. Das lehnt der Arbeitgeber ab.

dpa

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