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Verdi weitet Warnstreiks bei Banken aus

Tarife Verdi weitet Warnstreiks bei Banken aus

Im Tarifkonflikt bei öffentlichen und privaten Banken erhöht Verdi vor der dritten Verhandlungsrunde den Druck. Die Gewerkschaft rief zu Warnstreiks in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin-Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein am Freitag auf.

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Ein Mann demonstriert und hält eine Trillerpfeife mit dem Logo von Verdi.

Quelle: Stefan Sauer/Archiv

Berlin. Betroffen ist auch Nordrhein-Westfalen, wo in einigen Instituten bereits am Donnerstag die Arbeit ruhte, wie Verdi in Berlin mitteilte. In Baden-Württemberg soll es auch am Montag Ausstände geben. Die Verhandlungen für die rund 230 000 Bank-Angestellten sollen am Dienstag (28.6.) in Wiesbaden fortgesetzt werden.

Die Gewerkschaft verlangt für die Bank-Angestellten 4,9 Prozent mehr Geld. Auszubildende sollen 80 Euro mehr bekommen und nach erfolgreicher Ausbildung unbefristet in Vollzeit übernommen werden. Die Arbeitgeber halten dagegen, der Spielraum sei wegen des Zinstiefs begrenzt. Digitalisierung und schärfere Regulierung trieben zudem die Kosten. Das müsse sich im Verhandlungsergebnis niederschlagen.

In den vergangenen Tagen hatten bereits Bankbeschäftigte in Hessen, Niedersachsen, Bremen, Rheinland-Pfalz und im Saarland die Arbeit niedergelegt.

dpa

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