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Verdi ruft Paketboten in Frankfurt und Offenbach zu Streiks auf

Tarife Verdi ruft Paketboten in Frankfurt und Offenbach zu Streiks auf

Die Gewerkschaft Verdi hat am Montag 100 weitere Paketzusteller in Frankfurt und Offenbach zum Streik aufgerufen. Zuletzt hatte die Gewerkschaft am vergangenen Mittwoch ihre Streiks auf Gemeinden in Nord-, Ost- und Mittelhessen ausgeweitet.

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Eine leere Sackkarre vor einem DHL-Lieferwagen.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Frankfurt. Zudem laufen die Arbeitskämpfe in den sieben hessischen Briefzentren weiter - insgesamt rechnet Verdi mit 2100 Streikenden. 500 Postler werden am Montagmorgen auf einer Kundgebung vor dem Frankfurter Hauptbahnhof erwartet.

Laut Post halten sich die Streikauswirkungen bislang in Grenzen: Rund 88 Prozent der Briefsendungen und 93 Prozent der Pakete würden bundesweit bearbeitet. Hessen liege im Bundestrend. Detlev Borowsky von Verdi Hessen betonte, der Ausstand treffe die Post: "2100 eingearbeitete Postler lassen sich nicht so einfach ersetzen."

Hintergrund des Arbeitskampfes ist die Ausgründung von 49 regionalen Paketgesellschaften. Verdi sieht darin einen Bruch bestehender Vereinbarungen. In diesen Unternehmen arbeiten bereits mehr als 6000 Paketboten, die nicht nach dem Haustarif bezahlt werden, sondern nach den niedrigeren Tarifen der Logistikbranche.

dpa

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