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Verdi mindert Druck: Notdienst am Flughafen eingerichtet

Luftverkehr Verdi mindert Druck: Notdienst am Flughafen eingerichtet

Am bestreikten Frankfurter Flughafen will die Gewerkschaft Verdi die Situation entschärfen. "Wir wollen nicht zulasten der Gesundheit von Unschuldigen streiken", erklärte Streikleiter Matthias Venema am Freitagmittag.

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Warnstreik der Sicherheitsleute am Frankfurter Flughafen.

Quelle: Arne Dedert

Frankfurt/Main. Aktuell werde ein Notdienst eingerichtet, um zusätzliche Passagierkontrollen im Terminal 1 durchführen zu können. Dazu würden 110 eigentlich streikende Beschäftigte abgestellt.

Venema beschuldigte die Flughafengesellschaft Fraport, für die teils chaotischen Zustände verantwortlich zu sein. "Der Flughafenbetreiber war ganz offensichtlich überhaupt nicht vorbereitet auf die Situation oder hatte sie völlig falsch eingeschätzt. Wir haben die Aktion in angemessener Zeit vorher angekündigt."

Verdi hatte die rund 5000 privaten Sicherheitsleute am Flughafen zu einem nahezu ganztägigen Warnstreik aufgerufen, der zu erheblichen Behinderungen führte. An den wenigen noch geöffneten Passagierkontrollen bildeten sich riesige Menschentrauben, im Gedränge kämpften einige Wartende mit Kreislaufproblemen.

dpa

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