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Verdi kritisiert Amazon wegen Image-Kampagne

Handel Verdi kritisiert Amazon wegen Image-Kampagne

Die Gewerkschaft Verdi hat dem Online-Versandhändler Amazon vorgeworfen, mit inszenierten Medientagen sein Image aufpolieren zu wollen. "Amazon will sich mit größter Mühe von seiner besten Seite präsentieren.

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Amazon weist die Kritik der Gewerkschaft zurück.

Quelle: Stefan Puchner/Archiv

Bad Hersfeld. Das Unternehmen zieht eine große Show ab", kritisierte Onlinehandel-Fachmann Stefan Najda von der Verdi-Bundesverwaltung. Amazon wolle die zuletzt arg ramponiert erscheinende Außendarstellung verbessern. Amazon-Sprecherin Anette Nachbar versicherte: "Wir inszenieren nichts." Es würden auch keine ausgewählten Mitarbeiter vorgeführt.

Der Branchen-Riese veranstaltete am Mittwoch in Bad Hersfeld einen Tag der offenen Tür für Medienvertreter. Zuvor gab es bereits Veranstaltungen in Brieselang, Leipzig und Koblenz. Weitere Standorte sollen folgen. "Wir wollen transparenter werden", sagte Paul Niewerth, Geschäftsführer von Amazon in Bad Hersfeld. Die Kritik der Gewerkschaft an den Arbeitsbedingungen sei nicht gerechtfertigt.

Verdi will Branchen-Primus Amazon zu Tarifverhandlungen zu Bedingungen des Einzelhandels bewegen. Amazon sieht sich selbst aber als Logistikunternehmen und lehnt die Forderungen ab. Deshalb kommt es seit Mai 2013 immer zu Streiks.

dpa

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