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Verdi gewährt eigenen Leuten nur geringe Lohnerhöhungen

Tarife Verdi gewährt eigenen Leuten nur geringe Lohnerhöhungen

Die Gewerkschaft Verdi zahlt ihren eigenen Leuten nur geringe Lohnerhöhungen. Bei den am Montag von Warnstreiks begleiteten Verhandlungen mit dem Gesamtbetriebsrat in Frankfurt wurde eine Vereinbarung mit 27 Monaten Laufzeit geschlossen, wie die Gewerkschaft am Dienstag mitteilte.

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ver.di.

Quelle: Ralf Hirschberger/ARCHIV

Frankfurt/Main. Danach steigen die Bezüge der rund 3000 Verdi-Beschäftigten nach drei Nullmonaten um 1 Prozent. Ab dem 1. November 2017 kommen dann noch einmal 2 Prozent hinzu. Der Vertrag soll bis Ende September 2018 laufen.

Die Gewerkschaft der Gewerkschaftsbeschäftigten (GdG) kritisierte die Vereinbarung. "Das ist ein sehr bescheidener Abschluss, der weit unter dem liegt, was draußen vereinbart worden ist", sagte der GdG-Vorsitzende Bernhard Stracke der Deutschen Presse-Agentur. Zuletzt hatte Verdi etwa für den öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen über eine Laufzeit von zwei Jahren knapp 5 Prozent in zwei Stufen herausgeholt.

Die GdG, die einen eigenständigen Tarifvertrag einfordert, hatte nicht mit am Verhandlungstisch gesessen. Die Interessen der Arbeitnehmer werden bei Verdi vom Betriebsrat wahrgenommen. Die GdG hat nach eigenen Angaben rund 500 Verdi-Beschäftigte organisiert. Stracke kündigte weitere Auseinandersetzungen um die Regel-Arbeitszeit der Gewerkschaftsmitarbeiter an.

dpa

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