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Vacuumschmelze ermittelt Einsparpotenzial

Metallindustrie Vacuumschmelze ermittelt Einsparpotenzial

Rund einen Monat nach der Ankündigung zum großangelegten Stellenabbau bei der Vacuumschmelze (VAC) Hanau ist das genaue Ausmaß noch unklar. Das Unternehmen hatte angekündigt, in den nächsten vier Jahren rund 340 von 1450 Jobs am Firmensitz zu streichen.

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Großangelegter Stellenabbau bei Vacuumschmelze Hanau.

Quelle: F. Rumpenhorst/Archiv

Hanau. Ob Stellen an andere Orte verlagert werden ist noch unklar, wie Projekt-Manager Matthias Marquardt sagte.

Anfang März haben interne Projektgruppen ihre Arbeit aufgenommen. Sie sollen herausfinden, in welchen Bereichen Einsparungen möglich sind. Neben der Ermittlungen des Sachstands geht es auch um das Ausloten von Alternativen. "Jetzt ist harte Detailarbeit angesagt", sagte Marquardt. Ende Mai sollen dann möglichst die Verhandlungen mit den Arbeitnehmer-Vertretern aus Betriebsrat und der Gewerkschaft starten. "Erst dann können wir etwas Konkretes sagen", erklärte Marquardt.

Als Grund für den Stellenabbau war ein zunehmender Preis- und Kostendruck seitens der Wettbewerber und Kunden genannt worden. Die Vacuumschmelze beschäftigt weltweit 4100 Mitarbeiter. Die Gruppe erzielte in mehr als 50 Ländern zuletzt einen Jahresumsatz von 400 Millionen Euro. Produziert und vermarktet werden Spezialwerkstoffe, insbesondere mit magnetischen, aber auch anderen physikalischen Eigenschaften. Abnehmer sind unterschiedliche Industriezweige.

dpa

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