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Unterlegene Flughafen-Hahn-Bieter drohen mit Klage

Luftverkehr Unterlegene Flughafen-Hahn-Bieter drohen mit Klage

Der aus dem Verkaufspoker um den Hunsrück-Flughafen Hahn geworfene chinesische Investor Jonathan Pang und sein Rüsselsheimer Partner Cargo Movers GmbH drohen Rheinland-Pfalz mit einer Klage.

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Eine Flugzeugtreppe auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Hahn. Beide akzeptieren die Absage laut dem "Trierischen Volksfreund" vom Mittwoch nicht, weil die Bieter ungleich behandelt worden seien, wie es in einem Anwaltsschreiben heißt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur kritisieren Pang und Cargo Movers etwa, nicht alle Unterlagen für ein fundiertes Angebot bekommen zu haben. Sie pochen auf einen Wiedereintritt ins Bieterverfahren, für das sie schon eine fünfstellige Summe investiert hätten, und fordern eine Antwort bis zu diesem Freitag. Öffentlich äußerten sie sich am Mittwoch nicht dazu.

Das Mainzer Innenministerium sprach dagegen von gleichen Bedingungen für alle Bieter. Details seien vertraulich. Drei Interessenten sind noch im Rennen: die Firma ADC mit dem chinesischen Partnerkonzern HNA, das US-chinesische Konsortium Henan American Machinery und die kasachische MG Holding. Das Innenministerium bekräftigte: "Es ist davon auszugehen, dass bis Mitte Januar feststehen dürfte, ob und mit wem abschließende Verhandlungen geführt werden können."

Der defizitäre Flughafen Hahn gehört größtenteils dem Land Rheinland-Pfalz und zum kleinen Teil Hessen. Pang hatte 2007 bereits den Airport Schwerin-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern übernommen - bislang allerdings ohne großen Erfolg.

dpa

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