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Ungewisse Zukunft für Zeitarbeiter im VW-Werk Kassel

Auto Ungewisse Zukunft für Zeitarbeiter im VW-Werk Kassel

Vielen der 1000 Zeitarbeiter im Volkswagen-Werk Kassel steht eine ungewisse Zukunft bevor. Zwar wurden nach Unternehmensangaben 220 Verträge, die im Januar ausgelaufen wären, um sechs Monate verlängert.

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Das VW Werk Kassel in Baunatal.

Quelle: Uwe Zucchi

Baunatal. Die Übrigen müssen zittern: "Ab Februar muss man dann schauen, wie man mit den aktuellen Herausforderungen umgeht", sagte ein Sprecher am Dienstag nach einer Betriebsversammlung in dem Werk in Baunatal.

Der VW-Abgas-Skandal geht auch an dem Werk in Nordhessen nicht spurlos vorüber. Der Autokonzern hatte Mitte September eingeräumt, mit einer Software Abgastests bei Dieselfahrzeugen manipuliert zu haben. Dabei ging es um Stickoxid-Werte. Später teilte VW mit, bei Fahrzeugen auch falsche CO-Angaben gemacht zu haben.

"Die aktuelle Situation bei Volkswagen schlägt sich natürlich auch in den Produktionsprogrammen für Anfang 2016 nieder und wird aus unserer Sicht zu einer erheblichen Delle in der Auslastung des Standorts führen", erklärte der Betriebsratsvorsitzende des Kasseler Werkes, Carsten Bätzold. Der Betriebsrat werde jedoch alles dafür tun, um die Zeitarbeiter so lange wie möglich zu halten: "Wir lehnen die Pläne des Vorstands zum Abbau von Zeitarbeitsbeschäftigten für den Standort Kassel ab."

Volkswagen produziert im Komponentenwerk Baunatal vor allem Getriebe und E-Motoren und beschäftigt dort insgesamt etwa 16 000 Mitarbeiter. Gesichert werden sollen die Arbeitsplätze auch mit der Investition in neue Produkte: 438 Millionen Euro sind für 2016 eingeplant.

dpa

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