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Uber Pop in Frankfurt und München nur noch Mitfahr-Anbieter

Verkehr Uber Pop in Frankfurt und München nur noch Mitfahr-Anbieter

Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber hat seinen Service UberPop nun auch in Frankfurt und München auf den niedrigeren Mitfahrtarif von 35 Cent pro Kilometer umgestellt.

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Als Mitfahr-Dienst kann UberPop weiterfahren.

Quelle: Britta Pedersen/Archiv

Berlin/Frankfurt. Damit will das US-Unternehmen drohenden rechtlichen Schwierigkeiten aus dem Weg gehen. Auslöser sei eine Mitteilung des Landgerichts Frankfurt gewesen, wonach die Vereinigung Taxi Deutschland die Sicherheitsleistung von 400 000 Euro für die Vollstreckung des Urteils gegen UberPop hinterlegt habe, teilte das Unternehmen in einem Blogeintrag am späten Dienstag mit.

Das Landgericht Frankfurt hatte UberPop am 18. März für wettbewerbswidrig erklärt, da den Privatfahrern die Lizenz zur Personenbeförderung fehlt. Damit das noch nicht rechtskräftige Urteil umgehend vollstreckt werden kann, musste die Klägerin Taxi Deutschland 400 000 Euro beim Gericht hinterlegen. Damit drohen Uber bei Zuwiderhandlung hohe Geldstrafen. Mit einer Umwandlung zum Mitfahr-Dienst, bei dem nur die Fahrtkosten erstattet werden, kann UberPop nach eigener Einschätzung jedoch weiterfahren, da dafür kein Personenbeförderungsschein nötig sei.

Uber räumte in dem Blogeintrag ein, dass damit der Fahrdienst für Fahrer deutlich unattraktiver werden könnte. Es werde in den nächsten Wochen voraussichtlich schwerer werden, einen Uber Pop-Fahrer zu bestellen. Das US-Unternehmen hat eine Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt.

dpa

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