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Thüringen zahlt für Gruben-Sicherung an K+S unter Vorbehalt

Unternehmen Thüringen zahlt für Gruben-Sicherung an K+S unter Vorbehalt

Thüringen zahlt seine Millionenbeträge zur Sicherung von DDR-Kali-Bergwerken Millionenbeträge nur unter Vorbehalt an den Düngemittelkonzern K+S. Das teilte das Umweltministerium am Montag auf Anfrage mit.

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Ein Wimpel mit dem Logo der K+S AG.

Quelle: Martin Schutt/Archiv

Unterbreizbach/Kassel. Das Verwaltungsgericht Meiningen hatte Mitte Februar entschieden, dass Thüringen nach Verträgen aus den 1990er-Jahren weiterhin die Sanierungskosten für die stillgelegten Kali-Gruben Springen und Merkers an den Kasseler Dax-Konzern zahlen muss. Ein Ministeriumssprecher bestätigte einen Bericht der "Frankfurter Allgemeine Zeitung", wonach die Zahlungen jährlich bis zu 20 Millionen Euro betragen können.

Seit 1993 seien rund 415 Millionen Euro an K+S für die unterirdischen Sicherungsarbeiten überwiesen worden, davon 322 Millionen Euro vom Land. Das Unternehmen hatte in diesem Jahr prognostiziert, dass die weitere Sanierung alter DDR-Gruben in den nächsten Jahrzehnten noch etwa 300 Millionen Euro kosten könnte.

dpa

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