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Tarifverhandlungen für Hessens Chemie-Industrie vertagt

Tarife Tarifverhandlungen für Hessens Chemie-Industrie vertagt

Die Tarifverhandlungen für die 94 000 Beschäftigten der hessischen Chemie-Industrie sind vertagt worden. Die Gewerkschaft IG BCE war mit einer Forderung von 4,8 Prozent mehr Geld sowie einer Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 60 Euro in die Gesprächsrunde am Dienstag gegangen.

Bad Homburg. Zugleich verlangt sie einen Ausbau des Demografiefonds, um ältere Arbeitnehmer zu entlasten.

Die Arbeitgeber lehnten die Forderungen ab: "Zwischen Forderung und Bezahlbarkeit klafft eine große Lücke", erklärte der Industrieverband Hessenchemie. Arbeitgeber-Verhandlungsführer Christoph Obladen sieht wenig Verteilungsspielraum: "Wir dürfen uns keinen Illusionen hingeben. Auch in diesem Jahr werden Nachfrage und Umsatz schwächeln." Die Verhandlungen sollen am 24. Februar auf Bundesebene in Kassel fortgesetzt werden.

dpa

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