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Tarifverhandlung für Schnellrestaurants ohne Einigung

Tarife Tarifverhandlung für Schnellrestaurants ohne Einigung

In deutschen Schnellrestaurants könnte es in den kommenden Tagen zu Engpässen kommen. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) will die Beschäftigten der Systemgastronomie zu Warnstreiks und gemeinsamen Aktionen aufrufen, nachdem am Montag die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die Branche mit rund 100 000 Beschäftigten ergebnislos vertagt worden sind.

Oberursel. Es ist auch kein neuer Verhandlungstermin vereinbart worden, berichtete die Gewerkschaft.

Die Arbeitgeber hätten ein Angebot abgegeben, mit dem die unteren Lohngruppen gerade einmal 5,07 Euro im Monat über dem gesetzlichen Mindestlohn verdient hätten, erklärte NGG-Verhandlungsführer Guido Zeitler. "Mit dem fehlenden Einigungswillen setzt der Arbeitgeberverband die Zukunft des bundesweiten Tarifvertrages in der deutschen Systemgastronomie aufs Spiel. Das McJob-Image wird die Branche so sicher nicht los." Die NGG hat Lohnerhöhungen von 6 Prozent und einen deutlichen Abstand zum Mindestlohn für die unteren Lohngruppen gefordert.

dpa

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