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Tarifverhandlung Einzelhandel begonnen: Verdi verlangt 5,5 Prozent

Tarife Tarifverhandlung Einzelhandel begonnen: Verdi verlangt 5,5 Prozent

Ohne ein Angebot der Arbeitgeber ist heute in Frankfurt die erste Tarifrunde für den hessischen Einzelhandel zu Ende gegangen. "Solche Treffen sind doch für die Katz", kritisierte Verdi-Verhandlungsführer Bernhard Schiederig hinterher in einer Mitteilung.

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Verdi verlangt 5,5 Prozent, mindestens aber 140 Euro mehr.

Quelle: D. Reinhardt

Frankfurt/Main. Er hielt der Arbeitgeberseite vor, sich nicht ausreichend mit dem Forderungskatalog der Gewerkschaft auseinandergesetzt zu haben. Verdi verlangt 5,5 Prozent, mindestens aber 140 Euro mehr Geld für die 220 000 Beschäftigten und will die Abschlüsse für allgemeinverbindlich erklären lassen.

Das leichte Wachstum der vergangenen Jahre gebe ein Forderungsvolumen von 5,5 Prozent nicht her, erklärte hingegen der Verhandlungsführer Andreas Conrad vom hessischen Einzelhandelsverband. Das reale Wachstum habe eher bei jährlich einem Prozent gelegen.

Ein neuer Verhandlungstermin wurde zunächst nicht vereinbart, wie beide Seiten bestätigten. Schiederig hielt den Händlern auch hier Verweigerungshaltung vor. "Es sieht fast so aus, als ob die hessischen Einzel- und Versandhändler überhaupt keine Verhandlungskompetenz besitzen, sondern darauf warten, was von 'oben' an Orientierung gegeben wird", sagte Schiederig. Vielleicht seien zunächst "betriebliche und öffentliche Aktionen" notwendig.

dpa

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