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Tariflicher Nachschlag für Wachleute in Hessen

Tarife Tariflicher Nachschlag für Wachleute in Hessen

Die Beschäftigten in den untersten Lohngruppen des hessischen Sicherheitsgewerbes erhalten noch einen tariflichen Nachschlag. Neben den bereits bekannten zwei Stufensteigerungen um zusammen 8,7 Prozent sollen sie vom 1. Dezember 2018 an eine weitere Lohnsteigerung auf dann 10,20 Euro Stundenlohn erhalten, wie die Tarifpartner Verdi und der Verband der Sicherheitswirtschaft am Dienstag in Frankfurt mitteilten.

Frankfurt/Main. Verdi errechnet daraus eine Lohnsteigerung von 13,3 Prozent gemessen am jetzigen Stundenniveau mit 9,00 Euro. "Nach schwierigen Verhandlungen gibt es in der hessischen Bewachung ab Ende 2018 dann keinen Lohn mehr unter 10 Euro. Damit wurde eine wichtige Marke überschritten. Der Weg kann aber noch lange nicht zu Ende sein", erklärte Verdi-Verhandlungsführer Mathias Venema.

Der Verband BDSW wies darauf hin, dass die dritte, in einer Protokollnotiz vereinbarte Stufe bereits ein Vorgriff auf die nachfolgende Tarifrunde sei und die Beschäftigten dann bis Ende Oktober 2019 mit keiner weiteren Erhöhung rechnen könnten.

Für die übrigen Beschäftigten in den höheren Lohngruppen wurden Gehaltssteigerungen von 6,0 Prozent in zwei Stufen vereinbart. Für sie endet der Tarifvertrag nach BDSW-Angaben zum Jahresende 2018. In der Branche sind in Hessen rund 10 000 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

dpa

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