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Studie: Ungelernte bei Weiterbildung benachteiligt

Arbeitsmarkt Studie: Ungelernte bei Weiterbildung benachteiligt

An- und Ungelernte werden in Hessen deutlich seltener fortgebildet als ihre ohnehin schon besser ausgebildeten Kollegen. Nur jeder siebte aus der Gruppe der An- und Ungelernten ist im vergangenen Jahr in den Genuss einer betrieblich geförderten Weiterbildungsmaßnahme gekommen, lautet eines der am Montag vom Wirtschaftsministerium veröffentlichten Ergebnisse einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

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Ungelernten Kräften wird weniger Verantwortung übertragen.

Quelle: J. Sttatenschulte

Wiesbaden/Frankfurt. Generell liegt die Weiterbildungsquote in Hessen bei 29 Prozent der Beschäftigten, das ist fast jeder Dritte.

Rund 57 Prozent der Betriebe in Hessen bilden ihre Mitarbeiter intern oder extern fort. Laut IAB ist das deutlich mehr als vor zehn Jahren (42 Prozent) und auch mehr als im westdeutschen Durchschnitt, der bei 54 Prozent liege. Sehr selten werden Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes und wirtschaftsnaher Dienstleister weitergebildet, die höchste Weiterbildungsquote gibt es in Produktionsbetrieben.

Der Chef der Regionaldirektion der Arbeitsagentur, Frank Martin, forderte die Unternehmen zu weiteren Anstrengungen auf, um auch künftig auf qualifizierte Mitarbeiter zurückgreifen zu können. "Es lohnt sich, die Schätze im eigenen Betrieb zu heben." Das Land Hessen startet im kommenden Jahr ein Programm, mit dem An- und Ungelernte zu einem Berufsabschluss geführt werden sollen.

dpa

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