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Studie: Mehr Mietwohnfläche leistbar: regionale Unterschiede

Wohnen Studie: Mehr Mietwohnfläche leistbar: regionale Unterschiede

Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) können sich die Menschen in zahlreichen Regionen Hessens zumindest etwas größere Mietwohnungen leisten als vor sechs Jahren.

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Wohnungen in Frankfurt am Main.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Köln/Frankfurt. Das IW setzte in der am Montag veröffentlichten Untersuchung die jeweiligen Mietpreise ins Verhältnis zum dort durchschnittlichen Einkommen - und errechnete dann die bezahlbare Wohnfläche, wenn ein Haushalt ein Viertel seines verfügbaren Einkommens dafür ausgibt. Das Ergebnis: Landesweit waren 2010 unter diesen Bedingungen 96 Quadratmeter machbar, 2016 nun 98. Doch die regionalen Unterschiede sind gewaltig.  

Die größten Wohnungen können sich demnach Menschen in ländlichen Regionen leisten. 113 Quadratmeter sind es in den Kreisen Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder im Norden, 111 im Vogelsbergkreis. Dort sind auch die Steigerungen bei den Flächen spürbar. Plus sechs Prozent sind es etwa im Kreis Hersfeld-Rotenburg auf nun 107 Quadratmeter, fünf Prozent im Schwalm-Eder-Kreis.

Viel weniger bekommt man in Südhessen und Rhein-Main: In Frankfurt sind für Mieter zwar drei Quadratmeter mehr drin als vor sechs Jahren, aber es sind dennoch nur 70 Quadratmeter. In Darmstadt waren es 2010 noch 75 Quadratmeter, nun 76, in Wiesbaden waren es 2010 noch 81 Quadratmeter und 2016 dann 82. Am prekärsten ist die Lage laut Studie in Offenbach. Hier kann sich der Durchschnittshaushalt nur 68 Quadratmeter leisten - sieben Quadratmeter weniger als 2010.

dpa

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