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Studie: Mehr Billigflugstrecken und sinkende Preise

Tarife Studie: Mehr Billigflugstrecken und sinkende Preise

Gute Zeiten für Schnäppchenjäger unter den Flugreisenden: Die Zahl der Billigflugstrecken in und ab Deutschland ist nach einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Sommer um rund 4,3 Prozent auf den Rekord von 754 Verbindungen gestiegen.

Köln/Frankfurt. Zugleich sorgte der wachsende Wettbewerb der Günstigflieger für sinkende Preise, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten DLR-Low-Cost-Monitor hervorgeht. Zuvor hatte die "Rheinische Post" darüber berichtet.

Ein einfacher Flug der Billiganbieter einschließlich Steuern und Gebühren kostete im Herbst laut DLR im Schnitt zwischen 45 und 115 Euro - je nach Vorausbuchungszeitraum. Vor einem Jahr waren es noch zwischen 70 und 140 Euro. Der DLR zufolge bieten auf beliebten Strecken, etwa zwischen Köln und Berlin, zunehmend mehrere Gesellschaften günstige Flüge an. "In Verbindung mit den aktuell niedrigen Kerosinpreisen führt dieser Wettbewerb zu deutlichen Preisrückgängen", erklärte Peter Berster vom DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr.

Mit mittlerweile 300 Zielen im Sommerflugplan habe die Lufthansa-Tochter Germanwings ihre Spitzenstellung im deutschen Low-Cost-Verkehr ausgebaut. Europaweit liegt der irische Billiganbieter Ryanair mit dem Rekord von 2500 Verbindungen vorn.

dpa

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