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Studie: Finanzplatz Frankfurt profitiert vom Brexit

Banken Studie: Finanzplatz Frankfurt profitiert vom Brexit

Frankfurt dürfte unter den großen europäischen Finanzplätzen als Gewinner des Brexit-Votums in Großbritannien hervorgehen. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

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Skyline von Frankfurt.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Die Stadt am Main hat demnach im Wettbewerb mit Paris, Dublin und Luxemburg die besten Chancen, aus London verlagerte Arbeitsplätze und Firmen anzuziehen. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass Frankfurt am meisten vom Brexit-Votum profitiert", sagt Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfelds Finanzmärkte und Immobilienmärkte des IW.

Nach dem Brexit-Referendum ist unklar, ob Banken weiter von London aus Finanzgeschäfte in der gesamten EU betreiben können. Mehrere Banken haben schon angekündigt, Jobs zu verlagern.

Für Frankfurt spreche der Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und weiterer wichtiger Aufsichtsbehörden, so das IW. Zudem sei Frankfurt wegen seines großen Flughafens sehr gut zu erreichen und punkte mit relativ günstigen und leicht verfügbaren Gewerbeimmobilien. Überdies biete Frankfurt eine höhere Lebensqualität als die Konkurrenz.

dpa

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