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Streit zwischen Libor-Händlern und Deutscher Bank zieht sich hin

Banken Streit zwischen Libor-Händlern und Deutscher Bank zieht sich hin

Der Streit über die fristlose Kündigung von vier Libor-Händlern der Deutschen Bank zieht sich hin. Ein ursprünglich für diesen Freitag (19. September) angesetzter Termin vor der 14. Kammer des Hessischen Landesarbeitsgerichts wurde verschoben, wie das Gericht am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

Frankfurt/Main. Die Vorsitzende Richterin Astrid Nungeßer habe den Fortsetzungstermin nun auf Freitag, den 31. Oktober, festgesetzt. An diesem Tag werde vor der Kammer weiter verhandelt, falls das laufende Güterichterverfahren mit dem Ziel einer einvernehmlichen Regelung bis dahin nicht erfolgreich abgeschlossen werden sollte.

Ursprünglich hatte das Landesarbeitsgericht im Juli eine Frist bis zum 19. September gesetzt, um unter Moderation eines Richters eine Lösung zu finden (Az.: 14 Sa 1328/13 bis 14 Sa 1331/13).

Die vier Mitarbeiter waren über Jahre an der Festsetzung der wichtigen Referenzzinssätze Euribor und Libor beteiligt. Die Bank wirft den Männern vor, sich per Chat und E-Mail verbotenerweise auch mit Derivate-Händlern im eigenen Haus ausgetauscht zu haben. Das Arbeitsgericht Frankfurt hatte geurteilt, die fristlosen Kündigungen seien "unverhältnismäßig". In der Bank habe es zu dem Bereich damals keine konkreten Richtlinien und Kontrollen gegeben.

dpa

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