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Streit zwischen Libor-Händlern und Deutscher Bank beigelegt

Banken Streit zwischen Libor-Händlern und Deutscher Bank beigelegt

Der Streit über die fristlose Kündigung von vier Libor-Händlern der Deutschen Bank ist beigelegt. Beide Parteien haben sich am Mittwoch nach mehrtägigen Verhandlungen vor dem Güterichter beim Hessischen Landesarbeitsgericht geeinigt, teilte das Gericht in Frankfurt mit.

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Der Bankstreit mit den Libor-Händlern ist beigelegt.

Quelle: Andreas Arnold/Archiv

Frankfurt/Main. Über den Inhalt der getroffenen Absprachen sei nach Mitteilung des Güterichters, dem Vorsitzenden Richter Jürgen Mandelke, Stillschweigen vereinbart worden. Die für diesen Freitag (31. Oktober) angesetzte öffentliche Verhandlung am Landesarbeitsgericht wurde wegen der Einigung abgesagt.

Die vier Mitarbeiter waren über Jahre an der Festsetzung der wichtigen Referenzzinssätze Euribor und Libor beteiligt. Die Bank hatte den Männern vorgeworfen, sich per Chat und E-Mail verbotenerweise auch mit Derivate-Händlern im eigenen Haus ausgetauscht zu haben. Das Arbeitsgericht Frankfurt hatte geurteilt, die fristlosen Kündigungen seien "unverhältnismäßig". In der Bank habe es zu dem Bereich damals keine konkreten Richtlinien und Kontrollen gegeben.

Vor Beginn des Güterichterverfahrens hatte der Anwalt der Händler erklärt, Ziel seiner Mandaten sei eine Weiterbeschäftigung bei der Deutschen Bank. Es könnte in den Verhandlungen aber schwerpunktmäßig auch um die Höhe möglicher Abfindungen gehen.

dpa

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