Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Streiks bei Amazon gehen weiter

Tarife Streiks bei Amazon gehen weiter

Mitten im umsatzstarken Weihnachtsgeschäft setzen Beschäftigte des Online-Händlers Amazon ihre Streiks auch heute weiter fort. Betroffen sind laut Dienstleistungsgewerkschaft Verdi erneut die beiden Versandlager in Bad Hersfeld sowie die Lager in Leipzig, Rheinberg und Graben.

Voriger Artikel
Amazon-Streik geht in die zweite Woche
Nächster Artikel
Neuer Investor für "Deinbus" gefunden: Arbeitsplätze gerettet

Die Streiks bei Amazon gehen weiter.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Leipzig/Bad Hersfeld. Der Streik läuft mit kurzer Unterbrechung die zweite Woche und soll bis Heiligabend dauern. Inzwischen sind laut Verdi auch Amazon-Beschäftigte in Frankreich in den Streik getreten.

In Deutschland hatten sich am Vortag nach Gewerkschaftsangaben 2000 Beschäftigte an dem Ausstand beteiligt. Amazon sprach von weniger als 1850 Streikenden. In den insgesamt neun deutschen Amazon-Verteilzentren arbeiten nach Unternehmensangaben in der Vorweihnachtszeit rund 20 000 Menschen.

Der Tarif-Konflikt zwischen Amazon Deutschland und der Gewerkschaft dauert schon seit Mai 2013. Verdi will den deutschen Ableger des US-Giganten Amazon zur Aufnahme von Tarifverhandlungen zu den besseren Bedingungen des Einzel- und Versandhandels zwingen. Amazon lehnt das weiterhin strikt ab und verweist darauf, dass die Bezahlung der Mitarbeiter sich am oberen Bereich der Logistikbranche orientiert.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr