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Streiks am Flughafen Hahn nicht ausgeschlossen

Tarife Streiks am Flughafen Hahn nicht ausgeschlossen

Am kriselnden Hunsrück-Flughafen Hahn schließen die Gewerkschaften nach ergebnislos abgebrochenen Tarifverhandlungen für die Airport-Mitarbeiter im nächsten Jahr Streiks nicht aus.

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Markus Bunk, Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH.

Quelle: Thomas Frey/Archiv

Hahn. Es könne zu Flugverspätungen und -ausfällen kommen. "Das ist aber nicht unser vorrangiges Ziel", teilte die Komba-Gewerkschaft am Donnerstag mit. Mit zunächst weniger drastischen Maßnahmen solle alles versucht werden, um zu einem Tarifabschluss für die mehr als 300 Beschäftigten zu kommen. Die Friedenspflicht ende am 31. Dezember 2016.

Die Gewerkschaften Verdi und Komba verwiesen auf eine "reale Nullrunde in den letzten 20 Monaten" zur Sicherung des Flugbetriebs. Ihre Kernforderung für 2017 liege bei einer Entgelterhöhung um 4,8 Prozent. Der Arbeitgeber habe aber von "keinerlei Spielraum, (um) auf irgendetwas einzugehen" gesprochen.

Hahn-Chef Markus Bunk teilte der Deutschen Presse-Agentur mit: "Wir haben in der Verhandlung Gesprächsbereitschaft signalisiert, aber auch deutlich gemacht, dass wir in der aktuellen Situation keinen Spielraum für eine Gehaltsanpassung in der von den Gewerkschaften geforderten Größenordnung sehen." Er gehe von weiteren Verhandlungsrunden aus. "Streiks sind daher nicht absehbar. Reisende können unbesorgt über den Flughafen Frankfurt-Hahn reisen, ohne Verspätungen befürchten zu müssen."

dpa

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