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Streik bei Amazon: Verdi will Weihnachtsgeschäft stören

Tarife Streik bei Amazon: Verdi will Weihnachtsgeschäft stören

Die Gewerkschaft Verdi hat am Freitag ihren Streik im Weihnachtsgeschäft beim Versandhändler Amazon in Bad Hersfeld fortgesetzt. Der Ausstand habe am Morgen mit der Frühschicht begonnen und solle bis zum Ende der Spätschicht dauern, teilte die Gewerkschaft mit.

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Verdi will mit Streiks das Amazon-Weihnachtsgeschäft weiter stören.

Quelle: Peter Endig/Archiv

Bad Hersfeld. Mit Graben (Bayern), Werne und Rheinberg (beide NRW) waren am Freitag drei weitere Standorte betroffen, sagte eine Gewerkschaftssprecherin in Bad Hersfeld. Dort betreibt der Versandhandelsriese aus den USA Warenlager.

Am Freitagmorgen nahmen nach Verdi-Angaben 300 Angestellte am Ausstand in Bad Hersfeld teil. Im Tagesverlauf rechnet die Gewerkschaft mit 500 Beteiligten. Verdi fordert die Anerkennung des Tarifvertrags für den Einzel- und Versandhandel Hessen. Amazon lehnt Verhandlungen darüber ab. Deswegen kommt es seit dem Frühsommer 2013 immer wieder zu Streiks. Das Unternehmen sieht sich als Logistiker und verweist auf eine Bezahlung am oberen Ende des branchenüblichen.

dpa

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