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Steigende Ölpreise treiben Inflation auf 2,4 Prozent

Preise Steigende Ölpreise treiben Inflation auf 2,4 Prozent

Steigende Ölpreise haben die Inflation in Hessen zu Jahresbeginn auf den höchsten Stand seit August 2012 getrieben. Die Verbraucherpreise lagen im Januar um 2,4 Prozent über dem Vorjahresniveau, wie das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte.

Wiesbaden. Preistreiber waren wie im Vormonat insbesondere die im Jahresvergleich stark gestiegenen Preise für Heizöl, Kraftstoffe und Mieten.

Ein Teil der kräftigen Steigerung erklärt sich jedoch durch einen sogenannten Basiseffekt: Im Januar 2016 waren die Preise für Heizöl um 13,4 Prozent gegenüber Dezember 2015 gesunken. Nun kletterten die Energiepreise binnen Monatsfrist um 1,1 Prozent. Während Gas (minus 0,9 Prozent) und Heizöl (minus 0,2 Prozent) günstiger wurden, verteuerten sich zum Beispiel Benzin (plus 2,4 Prozent), Diesel (plus 1,8 Prozent) und Strom (plus 1,5 Prozent). Im Vergleich zum Januar 2016 erhöhten sich die Preise für Energie um insgesamt 6,7 Prozent.

Auch für Nahrungsmittel mussten Verbraucher im Januar tiefer in die Tasche greifen, sie waren im Vergleich zum Dezember 2016 um 0,8 Prozent und zum Vorjahresmonat gar um 4,0 Prozent teurer.

Würde man die stark schwankenden Energiepreise aus der Inflationsrate herausrechnen, ergäbe sich für Januar ein Wert von 1,9 Prozent - wie im Dezember. Von Dezember 2016 auf Januar 2017 sank das Niveau der Verbraucherpreise in Hessen um 0,5 Prozent.

dpa

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