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Start der Kartoffelernte: Feuchter Sommer dämpft Aussichten

Agrar Start der Kartoffelernte: Feuchter Sommer dämpft Aussichten

Skepsis zum Start der diesjährigen Kartoffelernte: Der Hessische Bauernverband geht von einem "schwierigen Kartoffeljahr" mit niedrigen Erträgen aus. Auch wenn die Haupternte erst im September beginnt, sieht der Sprecher des Bauernverbands, Bernd Weber, nach dem feuchten Sommer wenig Grund für Optimismus: "Zu viel Wasser, zu wenig Sonne." Vor allem die gefürchtete Kraut- und Knollenfäulnis dürfte den Kartoffeln zugesetzt haben, sagte er.

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Frisch geerntete Kartoffeln liegen auf einem Feld.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Friedrichsdorf/Marburg. Eröffnet wurde die Kartoffelernte am Mittwoch von Hessens Landwirtschaftsministerin Priska Hinz (Grüne). Der offizielle Startschuss erfolgte auf dem Hofgut Dagobertshausen in Marburg.

Verantwortlich für die Kraut- und Knollenfäulnis sei ein Pilz, betonte Weber. "Und der hatte in diesem feuchtwarmen Sommer ideale Bedingungen." Der Pflanzenschutzdienst habe zwar Warnungen ausgesprochen. Doch Bauern, die nicht rechtzeitig zu Pflanzenschutzmitteln gegriffen hätten, könnten das Nachsehen haben und müssten mit empfindlichen Einbußen rechnen.

"Da muss man als Landwirt auf der Hut sein, sonst kriegt man das nicht in den Griff", sagte Weber. Beim Fäulnisbefall müsse von 30 bis 40 Prozent weniger Ertrag ausgegangen werden. Vor allem Ökobetrieben drohe bei der Kartoffelernte ein schwieriges Jahr.

dpa

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