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Stadt Baunatal wegen VW-Skandal in Sorge

Auto Stadt Baunatal wegen VW-Skandal in Sorge

Auch wegen möglicher geringerer Steuereinnahmen betrachtet die Stadt Baunatal die Affäre um manipulierte Abgaswerte beim Autobauer Volkswagen mit Sorge. Noch habe die Stadt keine Konsequenzen gezogen, sagte Bürgermeister Manfred Schaub (SPD) am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

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Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub (SPD).

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Baunatal. Eine Haushaltssperre wie in Wolfsburg gebe es derzeit nicht.

Ende Oktober sollen erste Rechnungen aufgestellt werden, was mögliche Einbußen zu bedeuten hätten. "Noch gibt es keine Zahlendatenlage", betonte er. Zudem sei unklar, was ein möglicher Imageschaden und die Neuaufstellung des Konzerns mittelfristig für die Stadt bedeuteten.

Die Haushaltsberatungen beginnen Anfang November. In den vergangenen Jahren war der städtische Haushalt weitgehend ausgeglichen. Pro Jahr plant die Stadt mit Gewerbesteuereinnahmen von VW und anderen in Höhe von rund 30 bis 35 Millionen Euro.

Im VW-Werk in Baunatal mit 16 000 Mitarbeitern - dem größten nach Wolfsburg - werden unter anderem der Elektroantrieb für VW und rund vier Millionen Getriebe pro Jahr für den Konzern gebaut.

dpa

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