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Stada will weitere Zukäufe

Pharma Stada will weitere Zukäufe

Der Arzneimittelkonzern Stada ist nach den jüngsten Zukäufen hungrig auf weitere Übernahmen. Stada befinde sich in Verhandlungen über "vielversprechende Transaktionen", sagte Konzernchef Hartmut Retzlaff am Mittwoch auf der Hauptversammlung des MDax-Konzerns in Frankfurt.

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Stada will weiter zukaufen.

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Frankfurt/Main. Erst jüngst haben die Hessen die Naturkosmetiklinie Claire Fisher übernommen.

Mit Zukäufen will Stada unabhängiger vom stark regulierten deutschen Generikageschäft werden. Im Fokus für Übernahmen stehen die stark wachsenden Schwellenländer und der Ausbau des Geschäftes mit gewinnträchtigen Markenprodukten wie Sonnencremes oder Sportsalben.

Weiter ausbauen will Stada auch das Geschäft mit sogenannten Biosimilars, sagte Retzlaff. Anders als klassische chemische Nachahmermittel sind diese nicht völlig identisch zum Originalwirkstoff. Daher ist das Zulassungsverfahren zwar aufwendiger und die Entwicklung teurer - die Preise liegen jedoch deutlich über denen herkömmlicher Generika.

Trotz der Krise in der Ukraine will Retzlaff an der starken regionalen Ausrichtung auf Osteuropa nicht rütteln. Stada werde wegen der Gewinnbeiträge und der attraktiven Margen definitiv an seiner Strategie festhalten. Man sei überzeugt, "dass eine Normalisierung der dortigen politischen Situation auch eine wirtschaftliche Erholung nach sich ziehen wird". Russland ist nach Deutschland der zweitgrößte Markt des M-Dax-Konzerns aus Bad Vilbel bei Frankfurt.

dpa

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