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Stada leidet weiter unter Russland-Krise

Pharma Stada leidet weiter unter Russland-Krise

Die Krise in Russland macht dem Arzneihersteller Stada weiter schwer zu schaffen. Der Umsatz schrumpfte im ersten Quartal um vier Prozent auf 486,2 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Bad Vilbel bei Frankfurt mitteilte.

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Stada leidet an Russland-Krise.

Quelle: Daniel Reinhardt/dpa

Bad Vilbel. Der Gewinn brach um 39 Prozent auf 21,2 Millionen Euro ein. Dafür war vor allem ein deutlich schwächeres Finanzergebnis verantwortlich. Aber auch der - unter anderem um Wechselkursschwankungen - bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebitda) sank um 19 Prozent auf 92,6 Millionen Euro.

Das Unternehmen, das rund 10 400 Mitarbeiter beschäftigt, erzielt inzwischen nur noch knapp ein Fünftel seiner Umsätze in Russland und anderen osteuropäischen Ländern. Der Anteil war zu Beginn der Krise in der Ukraine und dem anschließenden Absturz des Rubel noch deutlich größer. Positiv entwickelte sich im ersten Quartal der Umsatz in anderen Regionen wie Zentraleuropa, Deutschland und Asien/Pazifik.

Für das laufende Jahr bleibt Stada pessimistisch: Der Konzern rechnet - bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe - zwar mit einem leichten Umsatzanstieg, der Gewinn werde aber deutlich zurückgehen. "Aufgrund der jüngsten Entwicklungen des russischen Rubel und gestiegener Risiken im Zusammenhang mit der Konsumentenstimmung sowie der allgemeinen Marktlage erwartet der Konzern einen rückläufigen Gewinnbeitrag aus Russland", teilte das Unternehmen mit.

dpa

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