Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Stada hebt mittelfristige Prognose an

Pharma Stada hebt mittelfristige Prognose an

Der unter Fusionsdruck stehende Arzneimittelkonzern Stada will seine Anleger mit neuen Wachstumszielen bei Laune halten. Unter anderem mit einem Sparprogramm werde man bis zum Geschäftsjahr 2019 den um Sondereffekte bereinigten Gewinn von zuletzt knapp 166 Millionen Euro auf 250 Millionen Euro steigern, kündigte der Vorstand am Montag in Bad Vilbel bei Frankfurt an.

Voriger Artikel
Hürde für Aktionärszustimmung zur LSE-Fusion gesenkt
Nächster Artikel
Frankfurt wächst: Mehr Einwohner und Arbeitsplätze

Eine Kapsel der Firma STADA Arzneimittel AG ist zu sehen.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main. Der bereinigte Konzernumsatz soll von 2,1 Milliarden Euro auf 2,6 Milliarden Euro klettern, das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 389 Millionen Euro auf dann 510 Millionen. Bei den Zahlen sind Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe ausgeklammert. An der Prognose leicht steigender Umsätze und Gewinne für das laufende Geschäftsjahr 2016 hält der Vorstand fest.

Das Stada-Management um den neuen vorläufigen Vorsitzenden Matthias Wiedenfels steht unter dem Druck einzelner Großaktionäre, die verpasste Geschäftschancen der vergangenen Jahre kritisiert haben. Der Mdax-Konzern hat sich in den vergangenen Jahren stets gegen eine möglich Übernahme oder Fusion gewehrt.

Nun kündigte Finanzvorstand Helmut Kraft an, unerschlossene Umsatzpotenziale zu heben, die Marketingkosten zu optimieren und die Vertriebseffizienz zu steigern. Darüber hinaus sollen vor allem Herstellungs- und Verwaltungskosten gesenkt werden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr