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Stada hält an Russland-Strategie fest

Pharma Stada hält an Russland-Strategie fest

Der Arzneimittelhersteller Stada hält trotz der politischen Unsicherheiten am geplanten Ausbau seines Russlandgeschäft fest. "Die Strategie mit Blick auf Russland und Osteuropa hat sich wegen der jüngsten Krise nicht geändert", sagte der Unternehmenschef Hartmut Retzlaff am Donnerstag in Frankfurt.

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Stada will an Russland-Strategie festhalten.

Quelle: Frank May/Archiv

Frankfurt/Main. Insgesamt steuert Russland mit Osteuropa ein knappes Drittel zum Konzernumsatz von zuletzt 2,01 Milliarden Euro bei.

In Russland zahlen die Verbraucher die Medikamente meist aus eigener Tasche, was dem Hersteller von Nachahmer- und rezeptfreien Medikamenten dort 2013 einen Umsatzzuwachs von 22 Prozent eingebracht hatte. Wegen der Krim-Krise hielten sich die Verbraucher zuletzt beim Kauf von Medikamenten aber zurück, sagte der Stada-Chef. Zudem leidet Stada unter den schwachen Kursen der russischen wie der ukrainischen Währung.

Auch aus diesem Grund hatte das Unternehmen aus Bad Vilbel bei Frankfurt vor einigen Tagen seine Prognose für 2014 gekappt und war dafür an der Börse mit Kursverlusten abgestraft worden. Einen mittelfristigen Ausblick wollte Retzlaff wegen der politischen Unsicherheiten nicht abgeben.

dpa

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