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Staatsanwaltschaft wehrt sich gegen Vorwurf der Prozessverschleppung

Prozesse Staatsanwaltschaft wehrt sich gegen Vorwurf der Prozessverschleppung

Die Münchner Staatsanwaltschaft hat den Vorwurf der Prozessverschleppung im Strafverfahren gegen Top-Banker der Deutschen Bank zurückgewiesen. Staatsanwalt Stephan Necknig nannte die Kritik befremdlich, die unter anderem von den Verteidigern von Co-Chef Jürgen Fitschen geäußert worden war.

München. Der Sachverhalt müsse vor Gericht gründlich aufgeklärt werden. "Wir werden entscheiden, ob dafür weitere Beweisanträge nötig sind", sagte er am Dienstag vor dem Landgericht München. Auch der Vorsitzende Richter Peter Noll erklärte, dass er das Verfahren noch nicht vor dem Abschluss sehe - man sei noch im vollen Lauf. Fitschen, seine Vorgänger Josef Ackermann und Rolf Breuer sowie zwei weitere Banker stehen seit April vor Gericht, weil sie in einem früheren Verfahren vor dem Oberlandesgericht München nicht die Wahrheit gesagt haben sollen. Damit wollten sie laut Anklage Schadenersatzzahlungen der Deutschen Bank an die Erben des Medienunternehmers Leo Kirch vermeiden. Die Angeklagten weisen die Vorwürfe zurück.

dpa

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