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Software AG mit starkem Jahresstart

Software Software AG mit starkem Jahresstart

Die Software AG hat für das erste Quartal bessere Zahlen vorgelegt als erwartet. Deutschlands zweitgrößter Software-Hersteller könnte Mitte des Jahres auch seine Gesamterwartung erhöhen.

Darmstadt. Die Software AG blickt nach einem überraschend starken Jahresauftakt optimistisch in die Zukunft. Sollte sich die Entwicklung im zweiten Quartal fortsetzen, könnte die Jahresprognose angehoben werden, sagte Finanzvorstand Arnd Zinnhardt am Mittwoch vor Analysten.

Im ersten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6 Prozent auf 206,2 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstagabend in Darmstadt auf Basis erster Berechnungen mitteilte. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) legte um 23 Prozent auf 59,1 Millionen Euro zu.

Anleger reagierten zufrieden. Der Aktienkurs der im TecDax notierten Software AG stieg am Mittwochmorgen zeitweise um mehr als sieben Prozent auf den höchsten Stand seit Juli 2011.

Besonders stark wuchs im ersten Quartal die Datenbanksparte (A&N), deren Umsatz um 15 Prozent zulegte. Dagegen lief das Geschäft der zum Wachstumsträger erklärten Sparte mit Integrationssoftware (DBP) nicht so gut wie von Analysten erwartet. Der Zuwachs betrug vier Prozent.

Vorstandschef Karl-Heinz Streibich äußerte sich zuversichtlich, dass die Dynamik sich in den nächsten Quartalen erhöhen wird. Die Projektpipeline sei gut gefüllt. Den kompletten Zwischenbericht für die ersten drei Monate legt das Unternehmen am 26. April vor.

dpa

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