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Sandoz schließt Standort in Frankfurt-Höchst mit 306 Beschäftigten

Pharma Sandoz schließt Standort in Frankfurt-Höchst mit 306 Beschäftigten

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis will sein Werk Sandoz Industrial Products mit 306 Beschäftigten im Industriepark Höchst bei Frankfurt bis Ende 2016 schließen.

Frankfurt/Main. Das Unternehmen wolle wegen des Preisverfalls Zwischenprodukte und Wirkstoffe für die Antibiotika-Herstellung künftig nur noch für den Eigenbedarf produzieren und nicht mehr im großen Umfang für Dritte, teilte die Gewerkschaft IB BCE am Dienstag in Frankfurt mit. Die Herstellung für den Eigenbedarf soll nach Kundl in Tirol verlagert werden, wie ein Sprecher der Sandoz-Gruppe Deutschland bestätigte.

Betriebsrats-Chef Helmut Heun kritisierte die Entscheidung: "Wir produzieren in Höchst billiger und besser als das Werk in Kundl." Vor kurzem habe die Geschäftsleitung noch gesagt, der Standort Frankfurt sei sicher.

Das Unternehmen will mit dem Betriebsrat jetzt verschiedene Optionen diskutieren, wie der Sandoz-Sprecher sagte. Dabei gehe es unter anderem um Alternativen im Unternehmen oder die Vermittlung von Jobs bei anderen Firmen im Industriepark. Sandoz Industrial Products gehört zur Novartis-Gruppe.

dpa

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