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Salzabfälle: K+S und BUND verhandeln über Vergleich

Bergbau Salzabfälle: K+S und BUND verhandeln über Vergleich

Der Rohstoffkonzern K+S und der Umweltschutzverein BUND wollen ihren Rechtsstreit um die Versenkung von Salzabfällen im Untergrund beenden. Man habe man sich verständigt, über einen Vergleich zu verhandeln, erklärte ein Sprecher von K+S am Freitag in Kassel.

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Ein Lader kippt Rohsalz in ein Rollloch.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Kassel/Frankfurt. K+S, der größte Salzhersteller der Welt, benötigt die Versenkung, um salzhaltige Abfälle aus der Produktion zu entsorgen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hatte 2015 beim Verwaltungsgericht Kassel Klage eingereicht und im Mai ein Eilverfahren angestrengt, um die Verpressung zu stoppen. Die Umweltschützer werfen dem Rohstoffkonzern vor, Trinkwasser zu verunreinigen. Das Regierungspräsidium Kassel hatte dem Konzern eine Versenk-Genehmigung bis 2021 erteilt. Ab dann will K+S ohne die Praxis auskommen, hatte Vorstandschef Burkhard Lohr jüngst erklärt.

Nach zwei Treffen zwischen den Umweltschützern und K+S soll nun verhandelt werden: "Ziel des BUND ist eine Entlastung der Umwelt", sagte Thomas Norgall, stellvertretender Geschäftsführer des BUND in Hessen. Ein Vergleich gegen Geld sei ausgeschlossen. Weitere Details nennen die Naturschützer aus verhandlungstaktischen Gründen nicht.

dpa

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