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Ryanair kämpft um jeden Cent: Prozess gegen Flugsicherung

Luftverkehr Ryanair kämpft um jeden Cent: Prozess gegen Flugsicherung

In einem Prozess gegen die deutsche Flugsicherung kämpft die Billigfluggesellschaft Ryanair um jeden Cent. Die Iren verlangen in dem am Dienstag begonnenen Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt die Rückerstattung von rund 500 000 Euro Start- und Landegebühren, welche die Flugsicherung nachträglich erhoben hatte.

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Ein Flugzeug vom Typ Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Ryanair.

Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv

Darmstadt. Ryanair hatte bei den Fluglotsen für seine deutschen Flüge mit dem Einheitstyp Boeing 737-800 jeweils das niedrigste mögliche Startgewicht von knapp 67 Tonnen angemeldet. Nachdem das Luftfahrtbundesamt bei Ryanair-Fliegern in Bremen und Hahn nachgemessen hatte, stellte die Flugsicherung 2012 einen nachträglichen Gebührenbescheid wegen falsch deklarierter Startgewichte in Höhe von 506 701,30 Euro aus. Ryanair zahlte nur unter Vorbehalt und klagte.

Seitdem vertritt die Flugsicherung die Auffassung, dass nur das maximal mögliche Startgewicht der Boeings von knapp 75 Tonnen als Bemessungsgrundlage in Frage kommt, wie eine Sprecherin erläuterte. Man befinde sich dabei im Einklang mit internationalen Luftverkehrsvorschriften. Ryanair geht hingegen davon aus, dass das Startgewicht variiert und folglich auch variabel berechnet werden müsse.

Laut Flugsicherung soll es am Mittwoch eine Entscheidung geben.

dpa

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