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Prozess: Verteidiger gegen Vernehmung weiterer Zeugen

Prozesse Prozess: Verteidiger gegen Vernehmung weiterer Zeugen

Im Strafprozess um die angebliche versuchte Täuschung von Richtern im Fall Kirch haben die Verteidiger der angeklagten Top-Banker die Vernehmung zahlreicher weiterer Zeugen abgelehnt.

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Der Co-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

München/Frankfurt. Deren Aussagen seien teils zur Aufklärung der erhobenen Vorwürfe bedeutungslos, erklärte die Anwältin von Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen, Barbara Livonius, am Dienstag in einem Antrag vor dem Landgericht München. Der Staatsanwaltschaft warf die Anwältin eine Verschleppung des Prozesses vor. Zudem wies sie den Vorwurf des versuchten Prozessbetrugs gegen ihren Mandanten erneut zurück. 

Vor einigen Wochen hatte die Staatsanwaltschaft beantragt, rund 30 weitere Zeugen in dem Prozess zu hören, darunter Medienunternehmer Rupert Murdoch, Springer-Chef Mathias Döpfner und Verlegerin Friede Springer. Eine Entscheidung des Gerichts darüber stand zunächst noch aus. Die Anklagebehörde will Fitschen und den vier weiteren angeklagten Ex-Managern der Deutschen Bank versuchten Prozessbetrug im Fall Kirch nachweisen.

Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft haben sie vor vier Jahren versucht, Richter des Oberlandesgerichts München zu täuschen, um Schadenersatzzahlungen der Deutschen Bank an den Medienunternehmer Leo Kirch abzuwehren. Die Angeklagten bestreiten dies. 

dpa

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