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Protest gegen unsichere Jobs: 90 000 Pakete in Hessen bleiben liegen

Dienstleistungen Protest gegen unsichere Jobs: 90 000 Pakete in Hessen bleiben liegen

Mitten in der Vorweihnachtszeit droht bei der Deutschen Post in Hessen ein Engpass. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi vom Donnerstag werden an diesem Freitag (5.12.) mehr als 90 000 Paketsendungen aus Hessen länger liegenbleiben.

Frankfurt/Main. Grund seien Betriebsversammlungen in den Paketzentren Kassel und Frankfurt sowie im internationalen Paketzentrum Rüsselsheim.

Die Gewerkschaft protestiert gegen die hohe Zahl befristeter Arbeitsverträge in den Betriebsstätten des gewinnträchtigen Dax-Konzerns. Allein in Hessen gebe es 2850 befristet Beschäftigte bei der Post, denen mit bereits angekündigten Sparbemühungen "ins Portemonnaie gegriffen" werden solle.

"Ganz offensichtlich missbraucht die Deutsche Post AG das Teilzeit- und Befristungsgesetz, um Regelbeschäftigung immer mehr in unsichere Arbeitsverhältnisse zu überführen und dann die Unsicherheit der befristet Beschäftigten auszunutzen", erklärte der Verdi-Landesfachbereichsleiter Postdienste, Detlev Borowsky. Er forderte die Einstellung von allen für die Regelarbeit benötigten Beschäftigten. Die Deutsche Post war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

dpa

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