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Produktionsausfälle und Wetter lassen K+S-Gewinn schmelzen

Bergbau Produktionsausfälle und Wetter lassen K+S-Gewinn schmelzen

Produktionsausfälle, milde Temperaturen und niedrige Kalipreise haben den Rohstoffkonzern K+S im ersten Halbjahr 2016 belastet. Vor allem wegen Produktionseinschränkungen im Kali-Werk Werra konnte weniger abgesetzt werden.

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Logo des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Kassel. Dies habe das Geschäft "insbesondere im zweiten Quartal stark belastet", sagt K+S-Chef Norbert Steiner am Donnerstag. K+S darf nur geringere Mengen an Abwasser entsorgen als geplant. "Wir arbeiten derzeit intensiv an zusätzlichen Maßnahmen zur Salzabwasserentsorgung, um die Produktionseinschränkungen an der Werra zu reduzieren." Zudem seien die Preise für Kaliprodukte weiter niedrig und wegen des milden Winters 2015/2016 in Nordamerika wurde weniger Auftausalz verkauft.

Der Umsatz fiel im ersten Halbjahr um 20,2 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro, wie das MDax-Unternehmen mitteilte. Unter dem Strich blieb den Kasselern ein Gewinn von 201,4 Millionen Euro nach 316,9 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2015. Der Gewinn des zweiten Quartals 2016 war mit 100 000 Euro sogar nur leicht positiv.

Für das laufende Jahr rechnet der Konzern mit einem Umsatz zwischen 3,5 und 3,7 Milliarden Euro und einem operativen Ergebnis von 200 bis 300 Millionen Euro. 2015 hatte K+S insgesamt 4,18 Milliarden Euro umgesetzt, der Gewinn betrug 495,2 Millionen Euro.

K+S ist der größte Salzhersteller der Welt. Den Großteil des Gewinns machen die Kasseler aber mit der Produktion von Kali-Dünger für die Landwirtschaft. Das Unternehmen beschäftigt rund 14 400 Mitarbeiter.

dpa

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