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Post: Warnstreiks wirken sich kaum auf Briefzustellung aus

Tarife Post: Warnstreiks wirken sich kaum auf Briefzustellung aus

Die Warnstreiks in Briefzentren der Deutschen Post in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben kaum Auswirkungen auf die Briefzustellung. Es seien "extrem wenig" Briefe liegen geblieben, sagte ein Post-Sprecher am Mittwoch.

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Warnstreiks der Post wirken sich kaum aus.

Quelle: Martin Gerten/Archiv

Frankfurt/Main. Genaue Zahlen konnte er zunächst nicht nennen. In einer vorsichtigen Schätzung war er von etwa 0,5 Prozent der Briefe ausgegangen, die am Mittwoch nicht zugestellt werden konnten. Sie sollen am Freitag in die Briefkästen eingeworfen werden.

Nach einem Aufruf der Gewerkschaft Verdi hatten am Dienstagabend Post-Mitarbeiter in allen zwölf Briefzentren die Arbeit niedergelegt. Auch bei der Internationalen Post am Frankfurter Flughafen wurde gestreikt. Am Mittwochmorgen wurde in allen Briefzentren außer in Gießen, Darmstadt und am Flughafen die Arbeit wieder aufgenommen.

Wann die Warnstreiks flächendeckend enden, ließ der Verdi-Sprecher zunächst offen. Als Grund dafür nannte er den Druck durch die Post in Hessen: Manager hätten Streikende eingeschüchtert und versucht, sie vom Arbeitskampf abzuhalten. Ein Post-Sprecher wies die Vorwürfe zurück. Man habe Arbeitnehmerrechte immer respektiert.

Die Gewerkschaft fordert eine Arbeitszeitverkürzung von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich und 5,5 Prozent mehr Geld. Die Post hatte unter anderem angeboten, den Kündigungsschutz zu verlängern und weitere Erholungszeiten zu vereinbaren.

dpa

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