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Post-Streik: Elf Prozent der Sendungen verspätet

Tarife Post-Streik: Elf Prozent der Sendungen verspätet

Frankfurt (dpa/lhe) - Nach dem Streikauftakt am Montag haben die Beschäftigten in den Briefverteilzentren der Post ihren unbefristeten Ausstand am Dienstag fortgesetzt.

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Streikende mit Verdi-Bannern.

Quelle: Hendrik Schmidt

In Hessen seien die sieben Zentren in Kassel, Eichenzell, Langgöns, Frankfurt, Offenbach, Wiesbaden und Darmstadt betroffen, teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Man rechne mit 600 Streikenden in ganz Hessen. Bereits am Montag hätten mehr als 400 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt.

Die Deutsche Post reagierte gelassen auf den unbefristeten Streik: Für Briefempfänger hielten sich die Folgen bislang in Grenzen. Nach Einschätzung der Post werden durch die Arbeitsniederlegungen bundesweit rund sieben Millionen Briefe oder elf Prozent aller Sendungen ihren Empfänger erst einen Tag später erreichen. Die Beteiligung an dem unbefristeten Ausstand liege aktuell auf dem Niveau der vergangenen Warnstreiktage, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Kern der Auseinandersetzung ist der Aufbau von 49 regionalen Gesellschaften für die Paketzustellung. Die dort beschäftigten rund 6000 Paketboten werden nicht nach dem Haustarif der Post bezahlt, sondern erhalten die oft niedrigeren Löhne der Logistikbranche. Verdi will erreichen, dass sie tariflich unter das Dach der Post zurückkehren.

dpa

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