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Pforzheim billigt Vergleich im Zinswettenprozess

Prozesse Pforzheim billigt Vergleich im Zinswettenprozess

Im Prozess um riskante Zinswetten hat die Stadt Pforzheim am Mittwochabend einem Vergleich zugestimmt. Das bestätigte ein Stadtsprecher. Der Gemeinderat billigte in einer Sondersitzung ohne Gegenstimme eine Einigung, die zuvor vor dem Landgericht Frankfurt erzielt worden war: Danach bekommt die Kommune rund zwei Drittel ihrer Millionenverluste durch die umstrittenen Derivate-Geschäfte zurück.

Pforzheim. Mit der Bank J.P. Morgan hatte man die Rückzahlung von 37 Millionen Euro vereinbart. Die Bank muss dem Vergleich bis zum 22. Dezember ebenfalls noch zustimmen. Es bleibt ein Schaden für die Stadt in Höhe von 17 Millionen Euro.

Die Stadt hatte lange auf einen Zweidrittel-Vergleich hingearbeitet. Einen ersten Vergleichsvorschlag über 19 Millionen Euro hatte sie vor gut zwei Jahren abgelehnt. Den Prozess strengte die Kommune wegen ihrer Derivate-Verluste von insgesamt fast 56 Millionen Euro an. Dazu läuft auch noch ein Verfahren mit der Deutschen Bank.

dpa

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