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PSA-Strukturkritik: Opel-Betriebsrat gibt GM die Schuld

Auto PSA-Strukturkritik: Opel-Betriebsrat gibt GM die Schuld

Nach der Kritik des PSA-Vorsitzenden Carlos Tavares an veralteten Strukturen bei Opel hat der Gesamtbetriebsratschef des Autobauers der früheren Konzernmutter General Motors (GM) die Schuld daran gegeben.

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Das Opel-Logo auf einem Turm auf dem Werksgelände des Autobauers Opel in Rüsselsheim.

Quelle: Arne Dedert

Rüsselsheim. "Ursache sind insbesondere die überkomplexen GM-Plattformen, auf denen die Fahrzeuge stehen, und die überzogenen GM-Prozessvorgaben für die Werke", teilte Wolfgang Schäfer-Klug in einer E-Mail mit. "Die Beschäftigten von Opel tragen dafür nicht die Verantwortung. Gleiches gilt für andere Probleme bei Opel, die seit langem bekannt sind."

Tavares hatte der Tageszeitung "Die Welt" gesagt, viele Strukturen bei Opel seien nicht schlank genug. "Mein Eindruck ist, viele Probleme rühren daher, dass Dinge bei Opel überdimensioniert sind, dass sie zu viel Energie verbrauchen, dass Abläufe nicht effizient genug sind", sagte der PSA-Chef. Der französische Hersteller hatte Opel zum 1. August übernommen.

Schäfer-Klug betonte, der US-Autobauer GM habe mehr als 80 Prozent der Entscheidungen bei Opel am Konzernsitz in Detroit getroffen. "Das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen Opel und PSA", so der Gesamtbetriebsratsvorsitzende. Er kritisierte erneut, dass auch "ein Teil der Opel-Manager auf allen Ebenen in den letzten 20 Jahren den Kurs der Mutter GM kritiklos" mitgetragen habe.

dpa

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