Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Opel-Chef Neumann hält trotz Russland-Krise an Zielen fest

Auto Opel-Chef Neumann hält trotz Russland-Krise an Zielen fest

Trotz der Probleme auf dem russischen Markt infolge der Ukraine-Krise hat Opel-Chef Karl-Thomas Neumann die mittelfristigen Ziele für den Autobauer bekräftigt.

Voriger Artikel
Opel informiert Kunden über dringende Sicherheitsüberprüfung
Nächster Artikel
Kasseler Airport-Chef rechnet 2024 mit schwarzen Zahlen

Karl-Thomas Neumann, Vorstandsvorsitzender der Opel AG.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

München. "Wir halten daran fest, bis Mitte des Jahrzehnts wieder profitabel zu werden", sagte Neumann der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" und fügte hinzu: "Einbußen in Russland können wir auch durch Marktanteilsgewinne im übrigen Europa kompensieren." So soll demnach in Europa der Marktanteil in den nächsten Jahren von sechs auf acht Prozent steigen, in Deutschland von sieben auf zehn Prozent. Dazu werde die laufende Modelloffensive "mit hoher Schlagzahl weitergehen, zum Beispiel im Einstiegs- und SUV-Bereich".

Erst kürzlich hatte Opel mitgeteilt, seine Produktion in Russland zurückzufahren. Für viele Hersteller bricht wegen der Russland-Krise ein wichtiger Markt weg. Auf dem Pariser Autosalon (4. bis 19.10.), der in der kommenden Woche beginnt, dürfte auch dies ein Thema sein. Schon vor der Ukraine-Krise hatte der Absatz aber zu schwächeln begonnen, was die Branche auf die lahmende Konjunktur und den schwachen Rubel zurückführt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr