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Oberlandesgericht erweitert Anklage im S&K-Betrugsverfahren

Prozesse Oberlandesgericht erweitert Anklage im S&K-Betrugsverfahren

Im Großverfahren um mutmaßliche Millionenbetrügereien der Kapitalanlagefirma S&K hat das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) zwei weitere Anklagepunkte gegen zwei der sechs Beschuldigten zugelassen.

Frankfurt/Main. Die OLG-Richter gaben damit teilweise einer Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen die Nichtzulassung am Landgericht Frankfurt statt. Es handelt sich dabei um Betrugsvorwürfe, die laut OLG neben den Hauptangeklagten Jonas K. (34) und Stephan S. (36) noch zwei weitere Angeklagte betreffen.

Die Auswirkungen auf den seit September laufenden Prozess sind derzeit noch unklar. Wie Gerichtssprecher Werner Gröschel am Mittwoch auf Anfrage mitteilte, könnte von den Verteidigern sogar die nochmalige Verlesung der kompletten Anklage im Umfang von 1750 Seiten beantragt werden. Dazu umfassen die beiden nachträglich zugelassenen Anklagevorwürfe weitere 600 Seiten.

Vier Vertreter der Staatsanwaltschaft sind bereits seit Wochen mit der Verlesung des umfangreichen Anklagesatzes beschäftigt. Ursprünglich sollte die Verlesung noch vor Weihnachten abgeschlossen werden. Am Freitag soll über das weitere Vorgehen entschieden werden.

Den sechs Angeklagten werden im Rahmen der Aktivitäten der Anlagefirma S&K Betrug und Untreue in einem Volumen von rund 240 Millionen Euro zur Last gelegt.

dpa

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