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Noch keine Tarifeinigung für Flughafen-Sicherheitsleute

Luftverkehr Noch keine Tarifeinigung für Flughafen-Sicherheitsleute

In den Tarifverhandlungen für rund 5000 Flughafen-Sicherheitskräfte ist am Montag zunächst keine Einigung erzielt worden. "Die Grundstruktur für einen neuen Entgelttarifvertrag zeichnet sich aber ab", sagte eine Verdi-Sprecherin nach den Gesprächen am Abend.

Frankfurt/Kelsterbach. Die Tarifparteien wollen sich das nächste Mal am 26. März treffen.

Gut drei Wochen nach dem heftigen Warnstreik am Frankfurter Flughafen, durch den tausende Reisende wegen fehlender Kontrollen ihre Flieger verpasst hatten, trafen sich Vertreter der Gewerkschaft Verdi und der Arbeitgeber in der Flughafengemeinde Kelsterbach. Es geht um die Gehälter von rund 5000 Sicherheitskräften an Flughäfen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Die Arbeitgeber hatten nach dem Warnstreik ein neues Angebot vorgelegt. Danach soll der Stundenlohn für die Personenkontrolleure innerhalb von 14 Monaten von jetzt 11,70 auf 14,30 Euro steigen. Für die übrigen, bislang schlechter bezahlten Kräfte beispielsweise an den Eingangstoren des Flughafengeländes, seien Erhöhungen im gleichen prozentualen Umfang angeboten worden, hatte der Bund der Deutschen Sicherheitswirtschaft (BDSW) berichtet. Verdi verlangt dagegen einen einheitlichen Stundenlohn von 16 Euro für alle.

dpa

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