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Noch keine Ermittlungen gegen mutmaßliche Hahn-Betrügerin

Luftverkehr Noch keine Ermittlungen gegen mutmaßliche Hahn-Betrügerin

Vier Monate nach dem geplatzten Verkauf des Hunsrück-Flughafens Hahn an eine mutmaßlich betrügerische Firma aus China gibt es immer noch keine Ermittlungen. "Der Sachstand ist unverändert", teilte der Koblenzer Oberstaatsanwalt Hans Peter Gandner der Deutschen Presse-Agentur mit.

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Eine Flugzeugtreppe auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Hahn. Es sei immer noch nicht abschließend geprüft, ob der Anfangsverdacht einer Straftat vorliege.

Das rheinland-pfälzische Innenministerium wirft der Shanghai Yiqian Trading (SYT) in einer Strafanzeige Fälschung eines Bankbelegs und arglistige Täuschung vor. Der Koblenzer Generalstaatsanwalt Jürgen Brauer hatte schon im Juli gesagt: "Denkbar wäre ein Rechtshilfeverfahren." Ermittlungen in China dürften schwieriger werden als nur in Deutschland.

Von der gegenwärtigen neuen Bieterrunde für den angeschlagenen Flughafen ist die chinesische Firma definitiv ausgeschlossen: Ende Oktober endete ihre letzte Frist für eine Überweisung. "Es sind keine Zahlungen der SYT eingegangen", teilte das Innenministerium in Mainz mit. Ohnehin hatte es den Vertrag angefochten. "Eine inhaltliche Reaktion von Seiten der SYT auf eine entsprechende Mitteilung gab es dazu nicht", sagte ein Ministeriumssprecher. Der defizitäre Flughafen gehört größtenteils Rheinland-Pfalz und zu einem kleinen Teil Hessen.

dpa

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